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Der Adel
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Das Bürgertum
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Bauern und Fischer
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Verbannte
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Politische Strukturen
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Armee und Flotte
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Erholungsreisende
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Der Adel
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Der Adel ist die alles beherrschende Schicht im Seekönigreich
beider Hylailos. Die Edlen Herren und Damen ziehen es jedoch vor, einen
Großteil der Zeit in ihren Villen zuzubringen. In den großen
Städten des Archipels, in welchen die Politik gemacht wird, trifft
man sie eher selten. Sie ziehen es lieber vor sich mit zahlreichen Jagdausflügen,
Bällen und Ausflüge mit dem eigenen Schiff, die Zeit zu versüßen.
Die Verwaltung der meisten Lehen wird nur noch von dem Orden des Goldenen
Adlers übernommen, ein Orden der direkt der Horaskaiserin unterstellt
ist. Dieser Meinung ist selbst der Herzog von Teremon. Seit die Inseln
dem Horasreich angehören ist es sogar modern geworden, ein Stadthaus
in einer der großen Städte des lieblichen Feldes zu beziehen.
Selbst diese Häuser besuchen sie gerade einmal ein paar Monate im
Jahr, so das manch eines der Häuser schon mal leer stehen kann, mit
Ausnahme des dort angestellten Personals.
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Viele Adlige des Archipels leben über ihre Verhältnisse
hinaus, indem sie den meist deutlich reicheren Adligen des Festlandes
nacheifern. Dieser "Luxus" läßt diese Zyklopäer
schon mal in Abhängikeit von großbürgerlichen Geldgebern
der liebfeldischen Handelsstädten geraten.
Besonderheiten des Adels im Archipel sind die Anreden und Silben. Am Adelsprädikat 'dyll' ('dyilli' wenn ein Selbstlaut folgt) erkennt man woher die Familie stammt. Dies entspricht dem allgemein bekanntem 'von', das mit den 'du', 'de' und 'di' des südländischen Festlandes verwandt ist. Die Vorsilbe 'A' ähnelt dem liebfeldischen 'ya', kennzeichnet aber generell den Familiensitz eines Adligen. Den festländischen Adelsrängen ist in der Regel ein 'See-' vorangestellt, wobei 'Seeherr-´/-herrin' dem Landherren oder Gransignor entspricht. |
Das Bürgertum
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Seit dem Anschluß an das Horasreich blüht
der Handel mit dem Festland wieder auf, doch dieser liegt fest in der
Hand der liebfeldischen Familien. Nur ein sehr geringer Teil der Bewegungen
liegt im ermessen der Zyklopäer. Für die einheimische Bürgerschicht
bleiben nur noch die schmalen Gewinne aus Handwerk und Handel zwischen
den Inseln.
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Außerhalb von Rethis, Teremon und Athyros kann
kaum von einem Bürgertum geredet werden, da die Profite an die Adelshäuser
des Landes gehen, von deren Grund und Boden die begehrten Waren stammen.
Wahrlich es ist in vielen Orten des Archipels ein hartes Leben, und dennoch
behalten diese ihr gutes Gemüt.
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Bauern und Fischer
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Um die Lebensbedingungen der kleinen Leute wird nur
wenig gegeben. Sie sind immerhin der größere Teil der zyklopäischen
Bevölkerung. Da sie Mangel an Einfluß und Bedeutung haben,
erinnern die Zustände der Leute an die südlichen Stadtstaaten.
Gelegentlich führt dies auch zu unblutigen Aufständen.
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Verbannte
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Seit mehr als tausend Jahren sind die Inseln des Archipels
Verbannungsstätte. In heutiger Zeit sind es nur noch edle Gefangene
des Horasreiches, die ihre Tage im ummauerten und bewachten Merymakon
bei Rethis fristen. Es besteht aus vielen Villen und Landhäuser auf
den Hügeln hinter der Stadt. Nur den wenigsten der Gefangenen ist
es gestattet, gegen eine hohe Kaution, das Gebäude- Komplex zu verlassen.
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Wer hierhingebracht wird, hat eine hohe Strafe auf
sich geladen, ist jedoch sehr einflußreich. Vielleicht ist er auch
zu wichtig, daß er nochmal gebraucht wird. In früheren Zeiten
waren die Inseln auch Verbannungsort vieler Adliger aus dem Mittelreich.
Verbannte die weniger wichtig für die politischen Strukturen sind, müssen oft ihr armseliges Leben in den Minen des Archipels verbringen, bis sie sterben. Auch findet man diese Gefangenen auf den Galeeren der Flotte, und müssen dort hart schufften, so das man sie unter allen Untertanen des Horasreiches am ehesten Sklaven nennen kann. |
Politische Strukturen
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Das Königreich beider Hylailos ist der Horaskaiserin
direkt Untertan, und somit dem Einfluß des Kronkonvents entzogen.
An der Spitze des Staates steht der Seekönig. Seit einigen
hundert Jahren ruht die Delphinenkrone der Seekönige auf den Häuptern
der Familie Thaliyin. Der amtierende Seekönig Palamydas
hat sich der Horas des Neu- Bosparaner- Reiches untergeordnet- und muß
sich somit im Zweifelsfall den Entscheidungen Vinsalts beugen.
Die Krönung des Seekönigs mit der traditionsreichen Delphinkrone geschieht am traditionellen Krönungstag, dem ersten Praios. Geschenke und Gaben werden ihm von allen kleinen Dörfern gebracht. Anschließend zeigt sich der Seekönig dem Volk. In Rethis und Teremon werden demnach Umzüge abgehalten und Statuen der bedeutendsten Seekönige umhergetragen, während ihre Taten besungen werden. |
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Dem König untergeordnet sind der Herzog von Pailos
und verschiedene Seegrafen, Seeherren und Vögte. Da die Herren der
Inseln selten zugegen sind und auch die Vögte nicht immer Rechtsgewalt
in schweren Fällen haben, hat Amene III. Firdayon Horas ihnen Rechtsberater
(vom Orden des Goldenen Adlers) zur Seite gestellt, die auch als Ankläger
im Namen der Kaiserin fungieren.
Zu den schwersten Verbrechen zählen Piraterie und Strandräuberei. Vor allem letztere wird hart bestraft: Viele unschuldige wurden in der Vergangenheit zu den Minen oder auf die Galeeren geschickt. Schmuggelei wird ebenfalls hart geahndet, besonders wenn die südlichen Stadtstaaten in die Tat verwickelt sind. |
Armee und Flotte
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Die Truppen der Zyklopeninseln unterstehen teils dem
Seekönig, teils den örtlichen Adligen. Das im Archipel stationierte
Seeköniglich- Hylaílische Seegarderegiment 'König Dirimethos',
ist ebenso wie der Orden des Goldenen Adlers direkter Untertan der Amene-
Horas (und nicht dem Kronkonvent). Die Horaslegion ist eine durchaus schlagkräftige
Truppe von seeerfahrenen Haudegen. Eine weitaus größere Rolle
spielt naturgemäß die Marine:
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Die Horasische Zyklopenflotte unter Admiral- Magistrat
Praìokles Aleistos umfaßt über 40 Galeeren unterschiedlicher
Modernität, vier Holken, zwei Koggen, zwei Karavellen und zwölf
Kutter. Ihr Haupthafen ist Rethis. Die Stützpunkte sind neben diversen
Inseln auch Neetha und Orte an der Drôler Küste. Der aktivste
Teil der Horasischen Kriegsmarine ist ohne große Bedenken die Zyklopenflotte.
Diese bietet ebensogroße Gefahren wie Möglichkeiten. Als Magistrat
des Archipels ist Admiral Aleistos zugleich oberste Autoritätsperson
in Fragen der Reichsverteidigung zur See, des Holzschlags und anderer
strategisch wichtiger Angelegenheiten.
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Erholungsreisende
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"Ich fahr auf die Zyklopen", ist eine beliebte
Redewendung, wenn man sich erholen will, um dort Praios' woltuende Strahlen
zu genießen. Dies bedeutet das die Zyklopeninseln einer der wenigen
Orte auf Dere sind, zu denen man kommt um die Ruhe zu genießen,
dem Meeresrauschen lauschen und eine Runde im salzigen Wasser zu schwimmen.
Hierhin verschlägt es all die Reichen denen es Zuhause zu ungemütlich geworden ist, und es ihnen nach einer Abwechslung gelüstet. An die Sandstrände zieht es solch Jene, die gern Feste feiern und Orgien abhalten. An anderen Tagen fährt man hinaus aufs Meer um die Wahrzeichen der Inseln zu bewundern: Da wären der Koloß von Rethis, die Säulen von Mylamas, die Liebesgrotten von Teremon und die Nekropole von Palakar. |
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Wer gern besonders aktiv sein wil der geht auf Minotauren-
oder Haijagd
Allmählich hat sich die Bevölkerung darauf eingestellt mit diesem einträglichen Geschäft zu leben. Viele verarmten Adlige verpachten, für eine Weile, ihre dahinschlummernden Stadthäuser an fremdländische Besucher. Somit stehen diese Villen nur noch selten leer. Auf Pailos kann man sogar gegen gutes Gold ein Konzert 'echter' Dryaden und Faune miterleben. Diese zeigen sich fast nackt und ihre Musik- und Tanzdarbietungen nimmt fast weltliche Züge an. Böse Zungen sprechen gar von einem Betrug. Dieses Schauspiel wäre nur inszeniert um dem Reichen die Dukaten aus dem Beutel zu locken, denn diese Feenwesen seien in Wirklichkeit nur Jungen und Mädchen die sich hiermit ein wenig Zubrot verdienen. |